Der Ehrentag: Ein philosophischer Beitrag zu Menschenbild & Menschenwürde in Nürnberg
![]()
Der Bundespräsident ruft zum bürgerschaftlichen Engagement auf – Neue Akropolis Nürnberg reagiert
Der „Ehrentag" 2026, ausgerufen von Bundespräsident Steinmeier, feiert das Grundgesetz als Fundament zum Schutz des Einzelnen und des gedeihlichen Zusammenlebens aller. Höchstes Gut ist dabei die Würde des Menschen. Diese bemisst sich nach dem Bild, das wir vom Menschen und der Welt haben. Dieses bestimmt unsere Ethik und unser Handeln.
„Die Würde des Menschen ist unantastbar."
Heute ist dieser edle Leitgedanke durch politische und wirtschaftliche Kräfte weltweit, auch in Deutschland selbst, ernsthaft gefährdet. Negative Tendenzen hin zu Gewalt, Hass, Spaltung und Ausbeutung von Menschen sind vielfältig und nahezu allgegenwärtig.
Die deutsche gemeinnützige Stiftung gegen Rassismus schlug daher vor, am Jahrestag des deutschen Grundgesetzes die Würde des Menschen zu feiern.
Der Bundespräsident, Frank-Walter Steinmeier, bekräftigte diese Idee mit seiner Initiative für einen ersten bundesweiten „Ehrentag" – einen besonderen Tag zur Würdigung aller Formen positiven bürgerschaftlichen Engagements in unserer toleranten und facettenreichen Gesellschaft.
Er lud sowohl Einzelpersonen als auch Institutionen dazu ein, ihr positives Engagement durch vielfältige kreative Veranstaltungen zu demonstrieren.
Neue Akropolis Nürnberg reagierte darauf mit einem philosophischen Vortrag über mögliche Sichtweisen darauf, was den Menschen ausmacht und worin seine Würde besteht. Der Referent präsentierte eine reichhaltige Sammlung von Ideen aus verschiedenen Kulturen und von verschiedenen Philosophen.

Eines wurde schließlich ganz deutlich: Die Art und Weise, wie wir den Menschen und die Welt verstehen, bestimmt, wie wir mit beiden umgehen. Daher ist philosophische Bildung so wichtig, um die Würde des Menschen zu schützen.
